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Landespolitik :

Die Landrätin ist bereit zur Wiederwahl

Den Landkreis zukunftssicher gestalten Familienfreundlich

Im Landkreis Bad Dürkheim fühlen sich Familien wohl. Bei uns können Eltern und Kinder gut wohnen und leben. Auf diese Lebensqualität und Kinderfreundlichkeit bin ich stolz. Ich möchte dass das so bleibt.

In den letzten Jahren haben wir eine Vollversorgung mit Kindertagesstätten erreicht. Die 100 %-Deckung im Kindergartenbereich konnte wir auf Horte und Krippen erweitern. Eine beachtliche Leistung, die sich sehen lassen kann. Die Zielgröße von 30 % Versorgung mit Plätzen für Kinder unter 2 Jahren wird der Kreis Bad Dürkheim im Jahr 2013 erreichen. Damit werden Familien und Alleinerziehenden von Anfang an unterstützt - und das beitragsfrei!

Diese sehr gute Versorgung führen wir im Schulbereich weiter. Dort bauen wir die Ganztagsbetreuung aus. Ich habe mich in den letzten Jahren sehr für die Einführung der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Deidesheim/Wachenheim eingesetzt. Mit Hilfe der Verbandsgemeinden ist es gelungen, die Schule ab dem Schuljahr 2008/9 einzurichten. Als weiteren wichtigen Schritt wird ab dem nächsten Schuljahr ein G8-Gymnasium eingerichtet. Mein nächstes Ziel ist eine IGS in Grünstadt ab dem Schuljahr 2010/11. Schülerinnen und Schüler, die ihre Stärken im praktischen Bereich haben, müssen wir den Übergang in den Beruf ermöglichen.

Mit den IGS, G8, vier Realschulen plus, 2 Gymnasien, einer Berufsbildenden Schule und vier Förderschulen können alle Kinder und ihre Eltern die Schule wählen, die den individuellen Fähigkeiten und Neigungen am besten entspricht. Zwar hat der Kreis dafür eine Verschuldung in Kauf nehmen müssen. Aber meiner Ansicht nach ist das die richtige Investition in die Zukunft des Landkreises.

Für die Menschen der älteren Generation ist im Landkreis ebenfalls sehr gut gesorgt. Den Aktiven machen Seniorenbeiräte und Vereine vielfältige Angebote. Wer Hilfe benötigt findet sie wohnortnah bei Sozialstationen, privaten Pflegediensten, aber auch in stationären Einrichtungen. Ich habe mich dafür stark gemacht, dass beim Kreis eine Pflegekonferenz eingerichtet wird, um besser auf neue Entwicklungen eingehen zu können. Ich sehe den weiteren Vorschlägen erwartungsvoll entgegen.

Weltoffen

Der Landkreis Bad Dürkheim ist ein verlässlicher Partner in der Metropolregion Rhein-Neckar. Als „grüne Lunge“ ist er ein wichtiger Erholungsraum für die Menschen der Region. Ich engagiere mich im Vorstand des Vereins Metropolregin Rhein-Neckar und in der Verbandsversammlung. Dadurch möchte ich die Zusammenarbeit in der Ausbildung, beim Radwegenetz und den Naturparks weiter verbessern. Ich möchte, dass der Kreis sich mit seinen Einrichtungen an dem geplanten Gesundheitscluster beteiligt.

Der Landkreis pflegt seit seinem Bestehen Partnerschaften zu anderen Landkreisen: zur Südtiroler Weinstraße, zum Landkries Starnberg in Bayern und zum Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Jüngster Partner ist der Landkreis Kluszbork in Polen. Besonders die jüngste Partnerschaft hat sich sehr gut entwickelt. Viele Schulen haben die Partnerschafts-Idee aufgegriffen und engagieren sich. Die Pflege dieser Partnerschaften ist mir wichtig. Denn diese Freundschaften bereichern den Landkreis und befördern die Aufgeschlossenheit und die Begeisterung für Europa. Europa, das ist nicht lediglich die EU-Kommission in Brüssel. Wir sind Europa! Europa muss von unten wachsen, wenn es lebendig sein will. Und Europa muss jung sein, wenn es Zukunft haben soll. Deshalb liegen mir die Partnerschaften zwischen Schulen und Jugendinitiativen besonders am Herzen. Wer in menschlicher Begegnung mit Fremden Gemeinsamkeiten entdeckt, wird lebensklüger und toleranter.

Regionalpartnerschaften sind auch eine „Schutzimpfung“ gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Deshalb werde ich die Aktivitäten des Lokalen Aktionsplans (www.lap-duew.de) weiterzuführen. Der Landkreis Bad Dürkheim wird auch im vierten Jahr an dem Programm „Vielfalt tut gut“ teilnehmen. Ich möchte, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsam mit kirchlichen und gesellschaftlichen Gruppen bei den Veranstaltungen an den Erinnerungstagen 9. September und 27. Januar engagieren, um aus der Mahnung der Geschichte die Achtsamkeit für Toleranz in der Gegenwart wach zu halten.

Bürgerfreundlich

Die Verwaltung ist kein Selbstzweck. Sie hat die Aufgabe, Gesetze anzuwenden und umzusetzen. Sie dient allen Bürgern. Deshalb möchte ich eine bürgernahe Verwaltung. Das bedeutet, manchmal auch als Mittler zwischen Gesetzgeber und Bürger zu dienen. Deshalb ist der Dienstleistungsgedanke Leitlinie für mich.
Ich werde auch in Zukunft vor Ort präsent sein, um in meinen Bürgersprechstunden in den einzelnen Gemeinden zu erfahren, welche Bedürfnisse und Probleme die Menschen konkret haben.

Eine bürgerfreundliche Verwaltung sollte modern sein und die technischen Möglichkeiten nutzen. So habe ich mich dafür eingesetzt, dass im letzen Jahr die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle teilweise dezentralisiert wurde. Wir sind zurzeit dabei, die Sozialarbeit vor Ort sozialräumlich zu organisieren. Ich möchte, dass wir dabei die fachlichen Notwendigkeiten und das Bedürfnis, viele Leistungen vor Ort zu haben unter einen Hut bringen.

Allerdings können Staat und Verwaltung nicht alles leisten. Und sie sollen es auch nicht. Denn eine Gemeinschaft lebt von und durch Ihre Bürger. Demokratie ist kein Zuschauersport. Deshalb ist die ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort nicht wegzudenken, sei es bei der Feuerwehr, Rettungsdiensten, Nachbarschaftshilfe, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und vielem mehr. Ich möchte, dass wir ehrenamtliches Engagement im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten stärker fördern. Und mir ist wichtig, dass wir es als gesellschaftliche Leistung stärker anerkennen. Im Jahr 2008 haben wir den Bürgerpreis geschaffen, mit dem fortan jedes Jahr ehrenamtlich engagierte Bürger ausgezeichnet und anerkannt werden.

Gesundheitsbewusst

Der Landkreis ist im stationären Bereich gut versorgt. Die beiden Krankenhäuser in Grünstadt und Bad Dürkheim sichern die Grundversorgung. Das Kreiskrankenhaus in Grünstadt möchte ich auf dem bisherigen guten Weg weiterentwickeln und das Krankenhaus der „Inneren Mission“ in Bad Dürkheim unterstützen und sichern. In Zukunft wird die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten immer wichtiger werden. Im ambulanten Bereich muss die flächendeckende Versorgung sichergestellt bleiben.

Wegen der demografischen Entwicklung werden auch die Bereiche Geriatrie, Hospiz und Palliativversorgung an Bedeutung gewinnen. Hierzu müssen wir im Kreis Bad Dürkheim ein leistungsfähiges und bedarfsgerechtes Angebot vorhalten.

Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass heute viele Familien bei der Gesundheitsvorsorge Unterstützung benötigen. Nach meiner Vorstellung wird daher im präventiven Bereich dem Gesundheitsamt eine größere Rolle zukommen.
Das betrifft den Kinderschutz, die Elternberatung und die allgemeine Gesundheitsvorsorge. Wir haben bereits damit begonnen, die frühen Hilfen für Familien durch Hebammen, Kinderärzte, Beratungsstellen und Jugend- und Gesundheitsamt zu vernetzen. Diese Aufgabe möchte ich konsequent fortführen.

Solidarisch

Solidarität heißt, dass die Starken und Leistungsfähigen den Schwachen und Benachteiligten helfen und deren Nachteile auszugleichen suchen. Im Landkreis Bad Dürkheim gibt es viele Menschen, die zur gleichberechtigten Teilhabe am Leben besonderer Unterstützung bedürfen. So müssen wir Barrierefreiheit schaffen, damit Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben möglichst genauso teilhaben können wie alle anderen.

Ich möchte dass Zuwandererfamilien darin unterstützt werden, sich im Landkreis einzuleben und sich an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens aktiv zu beteiligen. Hierfür messe ich dem Beirat für Integration und Migration eine wichtige Rolle zu.

Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen hat schon Fortschritte gemacht.
In meiner bisherigen Amtszeit habe ich daher versucht, insbesondere Frauen im Beruf zu stärken und zu unterstützen. Durch ein selbst durchgeführtes Audit “Familie und Beruf“ haben wir in der Kreisverwaltung Frauen und Männer unterstützt, die Kinder oder zu pflegende Angehörige versorgen.

Die Arbeitslosenquote ist im Kreis Bad Dürkheim im Vergleich zu anderen Regionen mit 4,5 % erfreulich gering. Trotzdem ist und bleibt es für mich ein wichtiges Ziel, das möglichst alle erwerbsfähigen Bürger Arbeit haben und mit ihren Familien davon leben können. Allen jungen Menschen muss der Übergang von der Schule in den Beruf ermöglicht werden. Hierzu werde ich den regelmäßigen Informationsaustausch mit den Verantwortlichen in Schulen und Betrieben weiterführen.

Die Betreuung durch die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Weinstraße möchte ich verbessern und die Grundsicherung im Alter und die Hilfen für psychisch kranke Menschen schneller und passgenauer gestalten.

Umweltbewusst

Klima- und Umweltschutz beginnen direkt vor Ort. Bei allen Investitionen in kreiseigene Gebäude werden wir weiterhin umweltfreundliche und regenerative Energiesysteme einbauen. Langfristig muss die energetische Bewirtschaftung der Gebäude des Landkreises CO²-neutral erfolgen. Das bedeutet, durch ihren Betrieb darf der Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid nicht erhöht werden.

Wir erreichen das, indem wir mit den örtlichen Werken zusammenarbeiten: bei der Holzhackschnitzelheizung in Bad Dürkheim, der Brennstoffzelle in Grünstadt oder der Photovoltaikanlage in Hettenleidelheim.

Unser Abfallwirtschaftskonzept mit seinen drei Säulen Kompostierung, Verwertung und Verbrennung ist vorbildlich und hat sich bewährt. Deshalb möchte ich es erhalten. Wir haben niedrige Müllgebühren erreichen können. Ich möchte sie in den nächsten Jahren weiterhin stabil halten.

In den nächsten Jahren möchte ich die Aufgabe angehen, die alten Deponien zu sanieren.

Wirtschaftlich stark

Der Landkreis hat einen leistungsstarken Mittelstand. Der Dienstleistungssektor trägt die Hälfte zur Wirtschaftskraft bei. Ihm verdanken wir die niedrige Arbeitslosenquote.

Tourismus und Weinbau müssen wir auch in Zukunft weiterhin erfolgreich vermarkten. Dabei verfolge ich als Vorsitzende des Vereins „Deutsche Weinstraße e.V.“ das Ziel einer einheitlichen Werbung für die gesamte Pfalz. Gemeinsam sind wir noch stärker. Und starke Marken werden besser wahrgenommen.

Für den Tourismus habe ich mir die Aufgabe vorgenommen, das bereits gut ausgebauten Wander- und Radwegenetz weiter zu verbessern. Die Radwege „Deutsche Weinstraße“ und „Kraut-und Rüben-Weg“ wurden in Verantwortung der Kreisverwaltung neu entwickelt und beschildert- Die Prädikatswanderwege werden bald für Urlauber nutzbar sein.

Für die wirtschaftliche Betätigung in den Gemeinden sind künftig die Versorgung mit Breitband wichtig und eine gute Verkehrsinfrastruktur, sowohl im öffentlichen Personennahverkehr, als auch mit Straßen. Hier ist es mein Ziel, die bestehenden Bahnlinien zu erhalten und zu verbessern. Die Kreisstraßen möchte ich auf dem erreichten guten baulichen Stand unterhalten.

Ich setze mich dafür ein, dass die B 271 neu im ersten Planungsabschnitt schnellstmöglich verwirklicht wird und dass für die beiden nächsten Abschnitte die Planung festgestellt wird.

Als Vorsitzende des Verwaltungsrates werde ich mich dafür einsetzen, dass die Sparkasse Rhein-Haardt wirtschaftlich gesund bleibt, um insbesondere die Kreditversorgung der mittelständischen Wirtschaft sicherzustellen.

 

Sabine stellt sich vor

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bad Dürkheim, ich kandidiere für eine weitere Amtszeit als Landrätin. Wir haben auf allen Ebenen sehr viel Positives erreicht. Diesen hohen Standard gilt es trotz schwieriger Zeiten zu halten. Seit mehr als 23 Jahren lebe und arbeite ich gerne im Landkreis, kenne die Region und ihre Menschen. Mit diesem Wissen und meiner Erfahrung kann ich auf die Herausforderungen der Gegenwart reagieren und sie zu Chancen für die Zukunft machen.
Sie möchten gerne mehr über meine Arbeit als Landrätin wissen, dann schreiben Sie mir eine Email: kontakt(at)sabine-roehl.de.

Ihre Sabine Röhl

 

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